Virtual Best Practice Tou vol. II - ČVUT UCEEB, Brose, ŠKODA AUTO


Führende Unternehmen in Tschechien erfolgreich auf dem Weg zu einer nachhaltigen Wirtschaft

Best Practice Tour der Plattform #PartnersForSustainability geht in die zweite Runde – die technische Hochschule ČVUT sowie die Unternehmen Brose und ŠKODA AUTO stellten am Donnerstag virtuell ihre nachhaltigen Aktivitäten, energiesparenden Lösungen und System-Innovationen vor.

Praha 22.1.2020 Verbesserte Ergonomie am Arbeitsplatz, gezielte Reduzierung des Energieverbrauchs und Entwicklung nachhaltiger Systeme für energieeffiziente Gebäude, das sind nur wenige Beispiele von konkreten Nachhaltigkeitslösungen, die seitens der Unternehmen und Institutionen der Plattform #PartnersForSustainability bereits in der Alltagspraxis aktiv umgesetzt werden.

Die Plattform #PartnersForSustainability veranstaltet unter dem Dach der Deutsch-Tschechischen Industrie- und Handelskammer (DTIHK) neben regelmäßigen Think-Tanks am 10. Februar 2021 auch die Konferenz „Czech-German Economic Forum | Driving Sustainability“, auf der ein gemeinsames Memorandum zur Nachhaltigkeit u.a. mit Forderungen an die Politik veröffentlicht werden soll.

„Wir wollen die Unternehmen auf dem Weg zur Nachhaltigkeit tatkräftig unterstützen. Es geht darum, durch eine weitgehend zirkuläre Wirtschaft die Ressourcen zu schonen, gleichzeitig die Kosten zu sparen und noch effizienter zu werden“, erklärt Bernard Bauer, geschäftsführender Vorstand der DTIHK, die Ziele der Plattform #PartnersForSustainability.

So übernehmen z.B. in der neuen Lackiererei der ŠKODA AUTO die Roboter zahlreiche Arbeitsschritte und innovative Technologien ermöglichen parallel eine Produktionssteigerung. Ein vollautonomes Transportsystem, originelles Nassbürstensystem und eine einzigartige Trocknungstechnologie sind nur einige der Innovationen, die sowohl den Energie-, Farb- und Frischluftverbrauch als auch die Abfallmengen und Emissionen flüchtiger organischer Verbindungen reduzieren.

Für das Universitätszentrum für energieeffiziente Gebäude der ČVÚT gehört die Nachhaltigkeit bereits zur Mission. Es entwickelt Systeme für Gebäude, um sie energieeffizient zu machen, denn das Motto lautet: bei gleichen Investitionskosten den Energieverbrauch auf null senken. Dabei sollen negative Auswirkungen auf die Umwelt minimiert und den Bewohnern ein hoher Komfort geboten werden. 160 Forscher bearbeiten jedes Jahr mit über 100 Partnern rund 200 Projekte, die zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen. Die Zusammenarbeit erfolgt auf Grundlage staatlicher Programme und Subventionen oder über direkte Aufträge der Industrie.

Und der Automobilzulieferer Brose konnte durch die Verwendung eines ausgedienten Roboters einen der ergonomisch anspruchsvollsten Arbeitsplätze (Verpackungstätigkeit) teilautomatisieren. Brose erleichterte damit erheblich die körperlich schwierigsten Arbeitsschritte bei der Vorbereitung von Verpackungen für die Kundenauslieferung. Die Einbindung automatisierter Prozesse verbesserte gleichzeitig die ergonomische Situation am Arbeitsplatz und auch die Fluktuation der Bediener konnte gesenkt werden.

#PartnersForSustainability ist eine Plattform der Deutsch-Tschechischen Industrie- und Handelskammer, der Partnerunternehmen und -Institutionen, die helfen soll, wirtschaftliche Konkurrenzfähigkeit sowie ökologische und soziale Verantwortung noch besser in Einklang zu bringen und so den Weg in eine nachhaltige Zukunft mitzugestalten. Die Partner sind überzeugt, dass ein Neustart nach der Pandemie nur sinnvoll gestaltet werden kann durch eine Transformation zu einer nachhaltigen Wirtschaft. Die Plattform veranstaltet regelmäßig einen Think-Tank sowie Best Practice Touren in die Unternehmen, gibt ein Memorandum heraus und organisiert am 10. Februar 2021 die Konferenz „Driving Sustainability – Czech-German Economic Forum“.

#Partner:
Borgers CS, Bosch, Brose CZ, E.ON Czech Republic, Hochtief CZ, ING Czech Republic, Kaufland Czech Republic, Schunk Carbon Technology, Siemens, Škoda Auto, ČVUT UCEEB, Vodafone Czech Republic

Supporting Partners:
ICIEN, Nuremberg Campus of Technology, E15

Über die DTIHK
Die DTIHK ist mit ihren 700 Mitgliedern die größte bilaterale Auslandshandelskammer in Tschechien. Sie verfolgt aktuelle Trends und beschäftigt sich intensiv mit denen, die das größte Potenzial für die deutsch-tschechischen Wirtschaftsbeziehungen haben. Langfristig setzt sich die DTIHK für die Einführung des dualen Ausbildungssystems in Tschechien ein. 2015 stieß die Kammer in Tschechien eine breite Diskussion zu Industrie 4.0 an. Die Deutsch-Tschechische Industrie- und Handelskammer gehört zum Netz der deutschen Auslandshandelskammern (AHKs).